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Vektorraum

Dieser Text beschreibt Vektorraum.


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Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Vektorraum Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Vektorraum beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Vektorraum. Fragen zu dem Thema Vektorraum können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.

Vektorraum Artikel


Vektorraum

berührt die Spezialgebiete

ist Spezialfall von

umfasst als Spezialfälle


Der Vektorraum ist das fundamentale Konzept der Linearen Algebra; Anwendungen finden sich in fast allen Zweigen der Mathematik.

Prototyp eines Vektorraums ist der zwei- oder dreidimensionale, geometrisch anschauliche Euklidische Raum. In der Abstraktion zu dem Vektorraum erlaubt man beliebig, auch unendlich viele Dimensionen. Als Vektoren, also Elemente des Vektorraums, lässt man auch Objekte wie Funktionen oder Matrizen zu, die aus einem außergeometrischen Kontext stammen. Entscheidend ist nur, dass die Elemente eines Vektorraums den aus der Geometrie abstrahierten Regeln für die Addition und Streckung von Vektoren genügen.

Die Streckung eines Vektors erfolgt durch äußere Multiplikation mit einer skalaren Zahl; dementsprechend ist ein Vektorraum stets ein Vektorraum über einem bestimmten Zahlkörper. In den meisten Anwendungen legt man den Körper der reellen oder den der komplexen Zahlen zugrunde.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das kompetente Kind Unglaublich gut, erlösend, erhellend. . Es gibt wenig Bücher, wo ich sage, dass sie genial sind und jeder sie gelesen haben sollte. Das hier ist so eines. Noch nie hatte ich so häufig ein 'Aha-Erlebnis' während des Lesens, mit keinem anderen 'Erziehungsbuch' konnte ich mich 100%ig identifizieren. Es nimmt auch so eine Last von einem. . z. B. dass...

Formale Definition

Eine Menge V heißt Vektorraum über einem Körper K oder K-Vektorraum, wenn zwei Verknüpfungen,

  • eine Vektoraddition +:V×V→V und
  • eine Skalarmultiplikation *:K×V→V

definiert sind, die den folgenden zehn Bedingungen genügen:

Für alle Vektoren u, v, w aus V und alle Skalare a, b aus K gilt:

  • (V,+) ist eine Abelsche Gruppe, das heißt,
    • v + w ist wieder ein Vektor aus V (Abgeschlossenheit);
    • u + (v + w) = (u + v) + w (Assoziativität);
    • Es gibt einen Nullvektor 0 aus V, so dass 0 + v = v = v + 0;
    • Es gibt zu jedem Vektor v einen inversen Vektor -v, so dass v + (-v) = 0;
    • v + w = w + v (Kommutativität);
  • für die Skalarmultiplikation gilt:
    • a * v liegt wieder in V (Abgeschlossenheit: V ist Bahnenraum unter K);
    • a * (b * v) = (a * b) * v (Assoziativität);
    • 1 * v = v (das neutrale Element von K wirkt auch auf V neutral);
  • und die folgenden Distributivgesetze garantieren die Verträglichkeit von Vektoraddition und Skalarmultiplikation:
    • a * (v + w) = a * v + a * w;
    • (a + b) * v = a * v + b * v (links vom Gleichheitszeichen genannt "+" die Addition in K, nicht die Vektoraddition).

Bemerkungen:

  • Da K kommutativ ist, wird nicht zwischen Skalarmultiplikation von links oder von rechts unterschieden.
  • Wenn man statt einem Körper K einen Ring zugrunde legt, erhält man ein Modul.
  • Streng genommen ist die Multiplikation in dem Körper K eine andere, als die in dem zugehörigen K-Vektorraum. Trotzdem werden häufig beide mit dem selben Zeichen(· oder *) nennen. Häufig lässt man das Multiplikationszeichen auch ganz weg.
Buch-Tipp: Die Herren des Nordens Heil den tapferen Toten in Odins Reich. . . Alle 3 Romane um Uthred sind sehr gut gelungen und spannend zu lesen. Alle haben eine unglaublich dichte Atmosphäre. Das einzige was mich etwas stört ist, das Uthred noch so jung ist. Ein paar Jährchen mehr würden in besser zu Gesicht stehen. Nichtsdestotrotz liebe ich diese Bücher und freue mich...

Beispiele

Buch-Tipp: Einführung in die Matrizenrechnung. Grundkurs 13.I. Berufliche Gymnasien Zwangsleser Ich bin ein ehemaliger Schüler aus dem Mathematik Leistungskurs dieses Lehrers. Ich hatte dieses Buch in dem Unterricht. Ich war damals ein " unfreiwwilliger Zwangsleser"Damals fande ich das Buch schlecht. Aber wenn ich heute nach meinen Studienerfahrungen zurückblicke, dann finde ich dieses Buch sehr gut. Bemerkenswert ist,...

Euklidische Ebene

Anschauliche Vektorräume sind die 2-dimensionale Ebene oder der 3-dimensionale Raum mit den Pfeilklassen (Verschiebungen) als Vektoren und den reellen Zahlen als Skalaren. Wir betrachten die 2-dimensionale Euklidische Ebene:

v = ( 2 , 3 ) sei die Verschiebung um 2 Einheiten nach rechts und 3 Einheiten nach oben.
w = ( 3 ,-5 ) sei die Verschiebung um 3 Einheiten nach rechts und 5 Einheiten nach unten.

Die Summe zweier Verschiebungen ist wieder eine Verschiebung:

v + w = ( 5 ,-2 ), d.h. 5 Einheiten nach rechts und 2 Einheiten nach unten.

Der Nullvektor ist 0 = ( 0 , 0 ), d.h. keine Verschiebung.

Mit einem Skalar a = 3 aus der Menge der reellen Zahlen ist die Skalarmultiplikation:

a * v = 3 * ( 2 , 3 ) = ( 6 , 9 ). Diese Verschiebung ist das Dreifache der Verschiebung v.
Buch-Tipp: FN-Abzeichen. Die Reitabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Gut vorbereitet für die Prüfung Ein super Lehrbuch! Dieses Buch hilft einem sehr dabei sich auf die Theorieprüfung vorzubereiten! Ich habe es mit 13 Jahren gelesen. Auch als Vorbereitung auf meine Theorieprüfung. Das Buch ist gut verständlich. Besonders gut finde ich, dass man am Ende von jedem Abschnitt einen Fragebogen ausfüllen und somit überprüfen kann, ob man das Kapitel...

Ein einfacher abstrakter Vektorraum

Vektorräume können jedoch auch abstrakter aussehen. So kann V etwa die Menge der Geraden sein. Beispiele für Geraden sind etwa:

f(x) = 2x + 3 , g(x) = 3x - 5 .

Die Summe zweier Geraden ist wieder eine Gerade:

f(x) + g(x) = 2x + 3 + 3x - 5 = (2+3)x + (3-5) = 5x - 2 ..

Der Nullvektor ist die Funktion

n(x) = 0x + 0 , d.h. n(x) = 0.

Mit einem Skalar a = 3 aus der Menge der reellen Zahlen ist die Skalarmultiplikation:

a * f(x) = 3 * (2x + 3) = (3.2)x + (3.3) = 6x + 9.
Buch-Tipp: Finite-Dimensional Vector Spaces Idealer Einstieg in die Lineare Algebra Das schmale Lehrbuch wird seit einem halben Jahrhundert völlig zurecht noch stets (unverändert) gedruckt. Es ist übersichtlich gegliedert, und gibt dem Anfänger sehr hilfreiche Einblicke in die Arbeitsweise des Mathematikers. Eine große Zahl geschickt gewählter Aufgaben hilft bei der gründlichen Durcharbeitung...

Merkmale

Jeder Vektorraum besitzt eine Basis.

Buch-Tipp: Lineare Algebra. Eine Einführung für Ingenieure unter besonderer Berücksichtigung numerischer Aspekte. Gar nicht so schlecht Also ich weiss gar nicht was die beiden anderen haben. Mir hat das Buch sehr geholfen eine total unverständliche Vorlesung über lineare Algebra einiges besser zu verstehen. Ohne dieses Buch hätte ich die Vorlesung nie verstanden, es kann aber gut sein dass es bessere Bücher gibt. Ich, die nichts anderes hatte jedoch, kam...

Spezielle Vektorräume

Häufig besitzt ein Vektorraum neben seiner algebraischen auch noch eine damit verträgliche topologische Struktur; er ist dann ein topologischer Vektorraum.

In vielen Vektorräumen ist es möglich, die Länge eines Vektors anzugeben, die etwas abstrakter seine Norm genannt wird: der Vektorraum ist dann ein normierter Raum. Eine Norm induziert immer eine Metrik und damit auch eine Topologie.

Häufig ist es sinnvoll und möglich, auch den Winkel zwischen Vektoren zu definieren. Das geschieht mit Hilfe des Skalarprodukts (nicht zu verwechseln mit der Skalarmultiplikation!); der Vektorraum ist dann ein Innenproduktraum.

In einem metrischen Raum ist das analytische Konzept der Konvergenz anwendbar; ein metrischer Raum, im jede Cauchy-Folge konvergiert, heißt vollständig. Ein vollständiger normierter Raum heißt Banach-Raum, ein vollständiger Innenproduktraum heißt Hilbert-Raum.

Die Quantenmechanik arbeitet mit Hilberträumen, deren Elemente Elektronenwellenfunktionen sind.

Ein Tangentialraum enthält die lokale Vektorraumstruktur einer differenzierbaren Mannigfaltigkeit.

Aus einem Vektorraum kann man duch Bildung von Äquivalenzklassen einen weiteren Vektorraum, den Quotientenraum, konstruieren.

Buch-Tipp: Lineare Algebra. Mit 110 Testfragen Klein und ein guter Einstieg Wer auf 270 Seiten eine komplette Abhandlung der Linearen Algebra erwartet, sollte sich dieses Buch nicht zulegen. Der Stoff ist zu umfassend, um auch ca. annähernd in einem guten Lehrbuch zusammengetragen zu werden. Das ist auch nicht Absicht dieses Buches. Es gibt einen einfachen Einstieg in die doch für viele sehr...

Untervektorraum / Teilvektorraum

Wir betrachten den oben angegebenen K-Vektorraum V.

V' ist ein Untervektorraum oder auch Teilvektorraum von V, falls die folgenden Bedingungen gelten:

Beispiel:

Sei V ein Vektorraum über dem Körper der reellen Zahlen zu dem Quadrat: Vektorraum Beschreibung. Ein möglicher Untervektorraum ist Vektorraum Beschreibung, da er die o.g. Bedingungen des Untervektorraums erfüllt. Anschaulich ist V eine Ebene, und M ist eine Gerade aus dieser Ebene, wobei eine Koordinate immer 0 ist.

Siehe auch: Hierarchie mathematischer Strukturen, Raum (Mathematik)


Weiteres zu dem Artikel Vektorraum

Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: Bildung, Ebene, Kontext, Konvergenz, Matrizen, Multiplikation, Nullvektor, Skalar, Summe, Tangentialraum, Teilvektorraum, Untervektorraum, Vektor, Vektoren
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